Artikel: Berufsunfähigkeitsversicherung

Die falsche BU-Versicherung kann bei
Erwerbsunfähigkeit schnell die Existenz bedrohen

Von Volker Schwennen
Fotos: Winni Schmitz

Ein plötzlicher Unfall, ein Schlaganfall, Burn-out – das sind nur drei Beispiele, die plötzlich zu einer Berufsunfähigkeit führen können. Und was ist, wenn man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann?
Die „normalen“ Versicherungen reichen da nicht aus. Insbesondere Arbeitnehmer, die nach dem 2.1.1961 geboren wurden, haben bei Verlust der Arbeitsfähigkeit – wenn überhaupt – nur noch Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. In der Regel reicht diese nicht aus, um seinen Lebensstandard auch nur annähernd zu halten. Und bei Selbständigen sieht es dann noch krasser aus. Somit gilt die Berufsunfähigkeitsversicherung mittlerweile zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Wer nun denkt, dass er mal eben eine solche abschließen könne, wird schnell eines besseren belehrt. Eine solche ist nämlich nicht so einfach zu bekommen. Da der Gesetzgeber seinerzeit versäumt hat, auch diesen existentiell wichtigen Fall in die gesetzlichen Versicherungen ausreichend zu berücksichtigen, können die Gesellschaften sich ihre Kunden selber aussuchen. Dies führt of tmals zur Ablehnung von Anträgen – sogar ohne Begründung. Oder die Kosten steigen in solche Höhen, dass man sie sich kaum oder gar nicht leisten kann.
Eine andere Variante:
Man erhält einen Vertrag, bei dem zuvor bestimmte Krankheitsbilder ausgeschlossen wurden, gerade die, die das vorrangige Risiko bilden.

Dr. Angelika Bischoff, Vorstand der Versorgungsnetzwerk AG, referierte zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung während einer Veranstaltung auf Einladung vom Bremer Regionalkreis von „Die Familienunternehmer -ASU“ und „Die Jungen Unternehmer -BJU“ in der Havanna-Lounge. Dabei wurde deutlich, dass einige Erwerbstätige als „schlechtes Risiko“ eingestuft würden, nur weil diese entweder zu einer Berufsgruppe gehören, die ein besonderes Berufsunfähigkeitsrisiko bergen. Neben Vorerkrankungen können auch psychische Probleme, selbst wenn diese nicht einmal gravierend waren, zur Ablehnung führen. Wer beispielsweise einmal eine Psychoanalyse gemacht hat – was auch bei psychisch vollkommen gesunden Menschen mal eine spannende Variante sein kann, sich mit der eigenen Person auf besondere Weise auseinanderzusetzen, kann sich bei Antragstellung negativ auswirken. Wer nun glaubt, solche Gesundheitsfragen einfach etwas „gerade rücken“ zu können oder einfach etwas auslässt – also falsche Angaben macht, sollte dringend eines besseren belehrt werden. Bischoff warnt sogar eindringlich davor, auch wenn es immer wieder Versicherungsvertreter oder -makler gibt, welche ihre Kunden geradezu dahin drängen. Grundsätzlich kann jedem mal etwas passieren und dann erst prüfen Versicherungen den Einzelfall. Sollte sich dabei herausstellen, dass falsche Angaben gemacht oder bestimmte Angaben einfach weggelassen worden sind, kann dies sogar dazu führen, dass der komplette Vertrag hinf ällig wird.
Die Folge:
Die Versicherung zahlt überhaupt nicht mehr, selbst dann, wenn es sich um ein ganz anderes Krankheitsbild handeln sollte als das, welches verschwiegen wurde. Dass seitens der Versicherung keine BU-Rente mehr gezahlt, der Vertrag sogar gekündigt wird, liege darin begründet, so Bischoff, dass die „vorvertraglichen Anzeigepflichten“ verletzt wurden. Es gibt aber noch weitere Fallstricke beim Abschluss einer BU-Versicherung, so beispielsweise bei Selbständigen. Nach verschiedenen Kriterien wird untersucht, welche Aufgaben der Versicherte zuvor an einem Tag zu leisten hatte und welche er nun, auch wenn nur mit Einschränkung, er dennoch leisten könne. Ein Selbständiger, der sich im Rollstuhl fortbewegen muss, kann sicher nicht mehr so viele Kundenbesuche tätigen wie vorher – aber vielleicht können seine Kunden ja auch vor Ort empfangen werden. Schon sieht die ganze Sache anders aus. Auch wenn bestimmte Aufgaben an Mitarbeiter delegiert werden könnten, und Arbeitsfelder „umorganisiert“ werden könnten, kann sich das stark auf die BU-Rente auswirken. Theorie und Praxis driften hier vielfach auseinander. Daher empfiehlt Bischoff, sich ordentlich und unabhängig beraten zu lassen. Bei bestimmten gesundheitlichen Risiken kann
auch eine anonymisierte Anfrage bei Versicherungen gestellt werden. Viele Versicherungsmakler sind – gerade was die Berufsunfähigkeit angeht – nicht auf dem Laufenden. Daher sind Experten gefragt.
Kontakt zu Dr. Angelika Bischoff,
Versorgungsnetzwerk AG, Bremen, Tel. 0421. 25 32 92

Artikel aus W&W Bremer Unternehmermagazin Nr. 15 / Juli 2010

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Was tun, wenn man schon krank ist?

Es ist nicht zielführend, bei den Antragfragen zu schummeln, zumal es für „unversicherbare“ Personen auch andere Möglichkeiten gibt. Menschen, die an einer schweren Krankheit leiden, können sich natürlich nicht durch eine BU-Rente im klassischen Sinne absichern. Auch starkes Übergewicht oder ein einziger Besuch beim Psychotherapeuten reichen aus, um vorerst überhaupt nicht mehr versicherbar zu sein. Bei Gesundheitsschäden, die sich besser eingrenzen lassen, wie z.B. bei Wirbelsäulen-Vorschäden, erheben die Versicherer Beitragszuschläge oder sie schließen die Wirbelsäule aus dem BU-Schutz aus.

Es gibt jedoch mittlerweile einige wenige Gesellschaften, die keine oder reduzierte Gesundheitsfragen stellen. Allerdings interessiert sich die eine oder andere Gesellschaft doch für Ihren Gesundheitszustand und stellt anderweitig Nachforschungen an, und evtl. erhalten Sie eine Ablehnung Ihres Antrages obwohl Sie nicht eine einzige Gesundheitsfrage beantwortet haben.

Grundsätzlich ist es ohnehin empfehlenswert, wenn eine gesundheitliche Beeinträchtigung vorliegt bzw. ein Psychiater aufgesucht wurde, zunächst einen anonymisierten Antrag auf Versicherungsschutz zu stellen.

Einige Gesellschaften garantieren die Annahme eines BU-Antrages – unabhängig davon, welche Erkrankungen bestehen, es darf jedoch noch keine Berufsunfähigkeit vorliegen.

Übrigens gibt es für „nicht versicherbare“ Personen auch die Möglichkeit, eine private Krankenversicherung oder eine private Kranken-Zusatzversicherung abzuschließen. Inwieweit dann allerdings die Risikoaufschläge akzeptabel sind, muss jeder für sich entscheiden. Grundsätzlich ist es jedenfalls möglich.

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Worauf Sie in den BU-Bedingungen achten sollten

Worauf Sie achten sollten bei privater „BU“-Vorsorge

Kommen wir nun zu einigen Punkten, die Sie beim Abschluss einer BU-Police bedenken sollten bzw. worauf Sie vor allem auch in den Verträgen, die Sie bereits haben, achten sollten. Gerade in älteren Verträgen wird meist nicht auf die abstrakte Verweisung verzichtet, und es fehlen auch viele weitere wichtige verbraucherfreundliche Bestimmungen.
Hier können nicht alle relevanten Bedingungen aufgeführt werden – hier also nur eine kleine Liste. Bedauerlicher Weise bieten nur wenige Gesellschaften gute Bedingungen an.
In empfehlenswerten Verträgen steht , dass auf die abstrakte Verweisung verzichtet wird – das bedeutet, dass die Gesellschaft Sie nicht einfach auf eine Stelle als Nachtwächter oder Pförtner verweisen kann. Abstrakt bedeutet, dass sie diesen Beruf gar nicht ausüben, sondern die Gesellschaft nur feststellt, dass sie diesen Beruf ausüben KÖNNTEN.
Außerdem steht in empfehlenswerten Verträgen, dass Ihr zuletzt ausgeübter Beruf abgesichert ist – so wie Sie ihn in gesunden Tagen ausgeübt haben. Der Zusatz „in gesunden Tagen“ ist von entscheidender Bedeutung. Als junge Frau oder als junger Mann kann man ja bekanntlich Bäume ausreißen – Sie sind 100%ig berufsfähig. Mit zunehmenden Alter und mit dem einen oder anderen Zipperlein wird es mit den Bäumen dann schon schwieriger.
Wenn in den Bedingungen nichts über das Thema Einkommenseinbuße zu finden ist oder in den Bedingungen steht, dass die Einkommenseinbuße nicht spürbar sein sollte, sollte man noch weitere Paragraphen oder andere Angebote prüfen. Denn was heißt schon „spürbar“? Das ist ein überaus schwammiger Begriff, und manche Versicherer lassen Ihre Kunden mit solchen Formulierungen regelrecht auflaufen. Wesentlich mehr Rechtssicherheit bekommen Sie, wenn in den Bedingungen steht, dass Ihre Einkommenseinbuße maximal 20% betragen darf.

Auch findet sich häufig der Satz, dass die Einkommenseinbuße gemäß höchstrichterlicher Rechtsprechung geregelt werde. Im Prinzip weist eine solche Formulierung darauf hin, dass die Gesellschaft diese Frage vom Gericht klären lassen wird. Evtl. sind hier jahrelange Rechtstreitigkeiten vorprogrammiert.

Etliche von Ihnen werden bereits BU-Verträge haben.
Es wäre gut, wenn Sie nachschauen würden, ob die o.g. verbraucherfreundlichen Bestimmungen in Ihren Verträgen enthalten sind. Sie können Ihre Verträge aber auch von uns überprüfen lassen.

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Versorgungswerke

Versorgungswerke

BGH – Definition von BU bei Versorgungswerken

„Berufsunfähigkeit liegt nicht etwa bereits dann vor, wenn lediglich die Hälfte der regulären Arbeitszeit gearbeitet werden kann, sondern erst, wenn das Leistungsvermögen vollständig aufgehoben ist. Denn die Satzung enthält keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass auch eine teilweise Berufsunfähigkeit abgesichert werden soll“.

„Die Risiken im Hinblick auf die Arbeitsmarktsituation und hieraus möglicherweise folgende Vermittlungsschwierigkeiten sind nicht abgesichert“. VG Köln 16.7.2003

Überaus fraglich ist auch, ob das Versorgungswerk überhaupt eine Berufsunfähigkeit anerkennt und eine BU-Rente zahlt.  Die Deutsche Rentenversicherung kennt ja wenigstens die Begriffe halbe oder volle Erwerbsminderung. Bei den Versorgungswerken gibt es diese Differenzierung nicht. Lt. Rechtsprechung liegt BU erst dann vor, wenn das Leistungsvermögen vollständig aufgehoben ist.  Wer noch über eine Restarbeitsfähigkeit verfügt, besitzt  keinen Anspruch auf eine BU-Rente. Wer noch Gehalt bezieht, erhält ebenfalls  keine BU-Rente.

Bei Ihnen, als Inhabern von Apotheken ist übrigens eine weitere Voraussetzung, dass Sie Ihre Apotheke aufgeben. Wenn Sie Ihre Apotheke durch einen Vertreter weiterführen lassen, besitzen Sie keinen Anspruch auf eine BU-Rente. Aber die Aufgabe einer Apotheke ist natürlich noch lange kein Indiz dafür, dass keine Restarbeitsfähigkeit mehr vorhanden ist und der ehemalige Apothekeninhaber nicht mehr zumindest stundenweise  in der Lage wäre am PC oder am Fließband eines Pharmakonzerns zu sitzen.. Ob eine solche Stelle frei ist, ist unerheblich. Die BU-Absicherung ist keine Arbeitsplatz-Versicherung.

Versorgungswerke sind, wenn es um die Zahlung von BU-Renten geht, nicht eben entgegenkommend, was natürlich im Interesse der Versichertengemeinschaft liegt.  Wer nicht eindeutig  „Gemüse“ ist wie es so schön heißt, sollte sich auf jahrelange Rechtsstreitigkeiten einstellen. Zahllose Prozesse, die nicht selten vor dem BGH landen, zeigen aber auch, dass die Versicherten von falschen Voraussetzungen ausgehen und nicht erkannt haben, dass die Versorgungswerke unter Berufsunfähigkeit etwas gänzlich anderes verstehen als private Gesellschaften.

Sehr lobenswert ist hier das Vorgehen des Bremer Versorgungswerkes, das in den Rentenmitteilungen sehr ausführlich auf die Definition von Berufsunfähigkeit hinweist und auch darauf, dass der Versicherte keine BU-Rente erhält, wenn er noch in der Lage ist, bspw. stundenweise  Schreibtisch-Tätigkeiten auszuüben.

Zum Teil gehen die Versorgungswerke mit  ihren juristischen Spitzfindigkeiten aber einfach zu weit wie ein  Fall zeigt, bei dem eine Ärztin jahrelang um ihre BU-Rente kämpfen musste.

Die Ärztin hatte starke Schäden an der Wirbelsäule, die zur AU geführt hatten. Sie litt unter unerträglichen Schmerzen, nahm stark wirksame Schmerzmittel und wurde schließlich medikamentenabhängig. Mit dieser Medikamentenabhängigkeit  erfüllte sie das Kriterium, nicht mehr irgendeine Tätigkeit ausüben zu können. Ihr wurde also vom VAWL eine BU-Rente gewährt – allerdings unter der Bedingung, dass sie eine Entziehungskur macht. Die lehnte sie ab, weil dann ja die Schmerzen wieder unerträglich seien und sie dann aufgrund dieser Schmerzen ebenfalls   arbeitsfähig sein würde. Ihr wurde sodann Verletzung der Mitwirkungspflicht zur Last gelegt und die Rente gestrichen.

Kurzum – ein Anspruch auf eine BU-Rente hat nur derjenige, der sich im Nahtodbereich aufhält.

Berufsunfähigkeitsrente vom Versorgungswerk

Approbierte/r, 40 Jahre alt

3.000,00 € Brutto-Gehalt

1.874,00 € Netto-Gehalt

ca. 1.112,00 € Netto-BU-Rente

über 40% Versorgungslücke!

Auch wer nicht bei der Deutschen Rentenversicherung Mitglied ist, sondern in einem Versorgungswerk, fällt bei Berufsunfähigkeit finanziell auf ein Niveau, das zumindest nahe von Hartz IV liegt. Als Beispiel sehen Sie hier die Zahlen des Versorgungswerkes Westfalen-Lippe.  Die Approbierte verdient 3.000 € Brutto . Als  Brutto-BU-Rente erhält sie  1.235 €. Davon sind KV und PV mit rd. 10% abzuziehen.  Netto würde die Approbierte  also nur rund 1.112 € erhalten. Das liegt etwas über dem Betrag, den ein Hartz-IV-Empfänger an Gesamtleistungen erhält.

Bei den staatlichen Versorgungsträgern  entstehen genau genommen gleich 2 Versorgungslücken 1. Der Bezug einer BU- oder EU-Rente vor Beginn der Altersrente geht immer einher mit einer empfindlichen Reduzierung des bisherigen Lebensstandards.

2. Diese schmale BU-oder EU-Rente wird mit Erreichen des Rentenalters in gleicher Höhe zur Altersrente und liegt damit deutlich unter derjenigen Altersrente, mit der die Angehörigen von Versorgungswerken kalkuliert haben und auf die sie sich rechnerisch schon eingestellt hatten.

Es entsteht also vor und nach Erreichen des Ruhestandes eine spürbare Versorgungslücke und der Lebensstandard muss entsprechend nach unten angepasst werden. Es versteht sich von selbst, wenn man keinen Job mehr hat und die  finanzielle Lage sehr angespannt ist, dass die Beiträge für die Betriebliche Direktversicherung nicht mehr aufgebracht werden können.

Berufsunfähigkeit: Unterschiedliche Definitionen

Zunächst zu der Definition BU.
Es gibt keinen einheitlichen, allgemein gültigen Begriff der Berufsunfähigkeit. Er taucht in verschiedenen Rechtsgebieten auf, in der Sozialversicherung, Krankenversicherung oder auch in berufsständischen Versorgungswerken.
Zunächst zur DRV Die BU-Rente als solche gibt es nicht mehr bzw. wurde ja für alle, die nach 1961 geboren wurden ,gestrichen und durch die EU ersetzt. Die volle Erwerbsminderungsrente erhält, wer weniger als 3 Stunden arbeiten kann. Anspruch auf Halbe Erwerbsminderungsrente hat derjenige, der 3- 6 Std. z.B. in einem Teilzeitjob arbeiten kann. Der beruf als solcher ist bei der DRV nicht versichert. Es geht de facto darum, ob Sie in der Lage sind überhaupt noch irgend eine Tätigkeit ausüben zu können – und sei es als Nachtwächter oder Pförtner.
Nun zu den Versorgungswerken.
Bei den Versorgungswerken ist zwar der Kammerberuf versichert, aber ein Anspruch auf BU-Rente entsteht bei erst dann, wenn das Mitglied des Versorgungswerkes nicht mehr in der Lage ist, irgendeine Tätigkeit in seinem Beruf auszuüben und die gesamte berufliche Tätigkeit im Kammerberuf eingestellt wurde. Bei Selbstständigen darf der Betrieb, die Praxis oder die Kanzlei nicht weitergeführt werden, auch nicht durch einen Vertreter. Bei Angestellten darf kein Gehalt mehr bezogen werden. Wenn noch eine Restarbeitsfähigkeit besteht, kann das Versorgungswerk die Zahlung einer BU-Rente verweigern und das Mitglied auf eine andere Tätigkeit verweisen. Da der Kammerberuf an sich versichert ist, kommt bei der Verweisung eine Tätigkeit als Nachtwächter oder Pförtner nicht in Betracht, wohl aber eine Tätigkeit bei einem Verlag in der juristischen, medizinischen oder pharmazeutischen Abteilung, auch eine aufsichtsführende oder eine lehrende Tätigkeit kommt in Betracht.
Ob der Kammerberufler mit seiner eingeschränkten Einsatzfähigkeit eine solche Stelle überhaupt bekommt, ist unerheblich. Das Arbeitsmarktrisiko trägt das Mitglied des Versorgungswerkes, nicht das Versorgungswerk.
Von staatlicher Seite – so kann man zusammenfassend feststellen -ist also nichts oder wenig zu erwarten. Daher denken viele über eine private-BU-Vorsorge nach.
Private Versicherer gewähren – verkürzt gesagt – ab einer gesundheitlichen Beeinträchtigung von 50% eine BU-Rente.

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Gesetzliche Rentenversicherung

Leistungen der Deutsche Rentenversicherung

Versorgung: ca. 19% oder 38%

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Ursachen der Berufsunfähigkeit bei Ärzten

Aus: Ärzteversorgung
Aktuell 2010/Niedersachsen

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